Mad Max: Fury Road Review

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Ich war also mit meinem reizenden Editor-Kollegen Herrn Vosseberg am Donnerstag im Kino um mir Mad Max: Fury Road anzusehen. Ich habe, das muss ich zu meiner Schande gestehen, die alten Mad Max Filme nie gesehen, also ging ich zwar mit einer gewissen Erwartung in den Film, wusste aber noch nicht ganz genau was mich erwartet. Und was habe ich gesehen? Den wahnsinnigsten Roadtrip meines Lebens!

Der Film handelt von besagtem Ex-Cop Max Rockatansky. Verfolgt von seiner bewegten Vergangenheit durchstreift Mad Max ein verwüstetes, postapokalyptisches  Land auf eigene Faust, weil er glaubt, allein die besseren Überlebenschancen zu haben. In der Wüste gerät er jedoch an eine Gruppe Flüchtlinge in einem Kampfwagen, die von der charismatischen Furiosa angeführt werden und versuchen, dem Tyrannen Immortan Joe zu entkommen. Da ihm etwas Unersetzliches gestohlen wurde, setzt der wütende Warlord sämtliche Truppen in Marsch und lässt die Rebellen erbarmungslos verfolgen – ein barbarischer Straßenkrieg auf der Fury Road beginnt.

Soviel zum Inhalt, jetzt zum Film. Die Review ist völlig Spoiler-frei.

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Der Film ist das mit Abstand adrenalingeladenste Leinwandspektakel der Neuzeit. Der Film beginnt mit Chaos, geht über in motorengepeitschten Wahnsinn und gipfelt in purer, postapokalyptischer Manie. Von Minute eins an beginnt die Action und endet mit dem Abspann. Mad Max, perfekt verkörpert durch Tom Hardy, muss in dem Film jedoch erstmal so einiges einstecken. Er wird als „Blutbeutel“ benutzt und vor ein Auto geschnallt um dann mit ihm durch einen Sandsturm zu fahren. Außerdem steckt er viel Kloppe ein. Sehr viel Kloppe. Auch ins Gesicht. Vor allem ins Gesicht. Was man aber bereits zu Beginn des Films merkt: Hier ist ALLES handgemacht. Die Autos, die Waffen, die Stunts, die Action. Und das erzeugt eine Glaubwürdigkeit, die den Zuschauer nur noch mehr an den schieren Wahnsinn auf der Leinwand fesselt. Aber nicht nur Tom Hardy glänzt in dem Film, auch die weibliche Hauptrolle Furiosa, gespielt von Charlize Theron, ist ein absolutes Highlight des Films. Und auch Nicholas Hoult spielt die Rolle seines bisherigen Lebens. Generell ist jede noch so kleine Rolle so besetzt, dass man zeitweise glaubt, George Miller hat die Insassen eines Irrenhauses gecastet.

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Der Film ist ein einziges, 120-minütiges Roadtrip-Actionfeuerwerk. Getragen werden die atemberaubenden Bilder von einem Soundtrack, der das Prädikat Wahnsinn abolut verdient. Der stark Trommel- und E-Gitarren-lastige Score treibt den Puls der Zuschauer so dermaßen in die Höhe, dass man in den Kinositz gedrückt wird. Es gibt übrigens extra ein eigenes Auto für Trommler und einen flammenspuckenden E-Gitarren-Spieler. Teilweise sind auch einzelne Aufnahmen selbst mit dem Soundtrack synchronisiert, sowas habe ich sehr selten gesehen, ich hatte absolut Gänsehaut.

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George Miller gilt als Hollywood-Pionier in Sachen Post-Apokalpyse, und dieser Film ist der Beweis dafür. Die Kostüme, die Autos, selbst die Waffen des Films. Jedes noch so kleine Detail wirkt wie aus einer anderen Zeit, einer Zeit nach der Apokalypse eben. Alles ist staubig, zusammengeschustert, auf maximale Tödlichkeit und maximalen Wahnsinn getrimmt und hat meistens auch keinen anderen Sinn als eben diesen. Und diese ungemein ausgefeilten Designs katapultieren den Zuschauer direkt hinein in diese Welt aus Staub, Blech und Blut. Und die Autos, ich habe ja schon darüber geschrieben, aber auf der Leinwand sind sie sogar noch verrückter und perfekter als auf den Bildern. All hail the V8!

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Was bleibt noch zu sagen? Dieser Film ist ein Salut an den Wahnsinn, ein Plädoyer an die menschlichen Abgründe und eine Ode an die donnernden Motoren der Fury Road. Mad Max ist wieder auferstanden, und zwar mit einer Imposanz, die kaum ein Film vorher im Stande war zu bieten. Mad Max: Fury Road ist ein Meisterwerk. Also geht da raus, seht ihn euch an und und seid meine Zeugen!

 

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